Erweiterte Schnorcheltechniken für Profis


Schnorchler Schnorcheltechniken SchnorchelausrüstungWer die folgenden Schnorcheltechniken für Anfänger und die erweiterten Schnorcheltechniken für Profis beherrscht, kann sich auf längere Aufenthalte unter Wasser freuen.

Zu den grundlegenden Schnorcheltechniken zählen das Ausblasen des Schnorchels und der Maske.

Die erweiterten Schnorcheltechniken beinhalten das Abnehmen der Maske unter Wasser, das Aufsetzen der Maske unter Wasser, das Ab- und Auftauchen ebenso wie den Druckausgleich und die Austarierung.

 


Grundlegende Schnorcheltechniken

 

Schnorchel ausblasen:
Läuft Wasser in den Schnorchel ein, so kann dieses mit einem heftigen Atemstoß durch den Mund entfernt werden. Beim Schnorchel Ausblasen ist zu beachten, dass der Kopf leicht nach hinten gebeugt ist.

Ausführliche Tipps zum Schnorchel ausblasen

 

Maske ausblasen:
Dringt in die Maske Wasser ein, so kann diese mit speziellen Schnorcheltechniken auch unter Wasser ausgeblasen werden.

Der Kopf ist nach hinten gebeugt. Der untere Bereich der Maske wird sowohl mit den Daumen als auch mit dem Zeigefinger der rechten und linken Hand wenige Millimeter angehoben. Nun muss durch die Nase in die Maske geblasen werden.

Die ausströmende Luft verdrängt das eingedrungene Wasser aus dem Innenraum der Maske. Es muss so lange durch die Nase geatmet werden, bis die Maske wieder perfekt anliegt.

Hier geht es zu den Schnorcheltipps für Anfänger

 

Schnorcheln Fisch


Erweiterte Schnorcheltechniken für Profis

 

Maske unter Wasser abnehmen und wieder aufsetzen:
Wer das Ausblasen der Maske beherrscht, kann versuchen, die Maske unter Wasser abzunehmen und wieder aufzusetzen. Das Wasser im Innenraum wird entfernt, indem die Maske zuerst unterhalb um Haasesbreite angehoben und anschließend per Nasenatmung entleert wird. Schlussendlich muss die Maske perfekt positioniert werden.

 

Austarierung:
Um die Meeresbewohner nicht durch ruckartige Bewegungen zu verscheuchen, ist die Austarierung von großer Bedeutung.

Hierfür nimmt man eine komfortable Brustlage ein. Beim Austarieren ist es wichtig zu wissen, wie sich der Körper beim Ein- und Ausatmen bewegt. Die Körperposition wird von der Atmungsvariante bestimmt.
Beim Erkunden der Unterwasserwelt sollte man langsam und ruhig atmen, da zu heftige Atemgeräusche die Fische aufschrecken können.

 

Flossenschlag:
Beim Schnorcheln mit Flossen werden die Beine wie beim Kraulen bewegt. Es ist darauf zu achten, dass die Knie entweder durchgestreckt oder nur äußerst gering gebeugt sind. Die einzelnen Flossenschläge sollten sowohl langsam als auch ruhig und fließend ausgeführt werden.

Ruckartige Bewegungen gilt es zu vermeiden.

 

Körperhaltung:
Wer Auge in Auge mit den Meeresbewohnern schnorcheln möchte, der sollte auf die richtige Körperhaltung achten. Die Hände werden entweder unterhalb des Brustkorbs leicht verschränkt oder sie werden seitlich ausgestreckt an den Körper gelegt.

Möchte man beim Schnorcheln die Richtung ändern, so wird der Körper entweder nach rechts oder nach links um die Hüfte gedreht. Parallel zu dieser Körperdrehung müssen die Flossen in die Wunschrichtung gebracht werden.

 

Abtauchen und Auftauchen:
Entscheidend ist die Beherrschung des Druckausgleichs, da das Wasser mit einem Bar pro 10 Meter gegen unseren Körper drückt.

Auch ohne Sauerstoffflasche kann man mit der richtigen Technik einige Meter tief tauchen.
Wer Luft sparend abtauchen möchte, legt sich in Bauchlage ausgestreckt auf das Wasser. Nach mehreren ruhigen Atemzügen erfolgt ein tiefer Atemzug. Der Oberkörper bewegt sich senkrecht nach unten. Die Beine werden im Anschluss um 90 Grad nach oben gestreckt.
Der Körper befindet sich nun senkrecht in Wasser und nun muss der Druckausgleich erfolgen.
Der Druckausgleich sollte alle halben Meter bis Meter ausgeführt werden, um dem Platzen von kleinen Adern zu verhindern.

Um dem Platzen des Trommelfells vorzubeugen, sollte man regelmäßig die Nase zuhalten und dabei ganz leicht ausatmen.Wichtig ist, dass noch Restluft für das Auftauchen vorhanden ist. Die verbleibende Luft wird benötigt, um beim Auftauchen den Schnorchel mit einem kräftigen Luftstoß zu entleeren.

 

Apnoetauchen:
Die ursprünglichste Variante des Tauchens dient nicht nur dem Freizeitvergnügen. Apnoetauchen ist in zahlreichen Ländern hilfreich, um unter Wasser zu jagen. Apnoetaucher erkunden die Tiefen des Meeres ohne Sauerstoffflaschen und mit nur einem einzigen Atemzug.

 

Wer die erweiterten Schnorcheltechniken für Profis beherrscht, steigert den Schnorchelspaß enorm. Verschmelzen Sie mit Ihrer Umgebung und fügen Sie sich von Zeit zu Zeit immer unauffälliger in die Unterwasserwelt ein, um beeindruckende Begegnungen mit den Meeresbewohnern zu erleben.

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