Schnorcheltipps auf den Similan Islands

Similan Inseln – Ein Schnorchelparadies in Thailand

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Nicht umsonst wird Thailand auch das „Land des Lächelns“ genannt. Schließlich erwarten den Besucher in Südostasien nicht nur exotische Landschaften, sondern auch freundliche Menschen, die ihren Gästen nahezu jeden Wunsch von den Augen ablesen. Besonders gern besucht wird Thailand übrigens von Tauchern aus aller Welt, weil sowohl Anfänger als auch Profis hier optimale Voraussetzungen vorfinden. Die vielen Schnorchelspots und Tauchgebiete lassen kaum Wünsche offen…

Jeder der bekannten Tauchspots in Thailand hat übrigens seine besonderen Reize. Beispielsweise haben die Taucher in Koh Surin vor der westlichen Küste die besten Voraussetzungen für die Beobachtung von Walhaien. Die Spots im Osten dieser Inseln eignen sich bestens für Anfänger, während die im Westen herrschenden Strömungen den Taucher vor so manche Herausforderung stellen. Zu den begehrten Tauchspots gehören auch Hin Muang sowie Hin Daeng im Süden Thailands, die besonders gern von abenteuerlustigen Tauchern besucht werden.

Die Similan-Inseln: ein Traum für Taucher

Als absolutes Highlight für Taucher gelten jedoch die Gewässer rund um die neun Similan Islands, welche etwa 90 Kilometer nordwestlich von Phuket liegen. Für einen kurzen Besuch in diesem tropischen Paradies bietet sich eine Tagestour von Khao Lak aus an. Erfahrende Taucher bevorzugen hingegen mehrtägige Liveboards, weil es nahezu unmöglich ist, dieses weitläufige Tauchrevier an nur einem Tag zu erkunden. Die ideale Reisezeit für einen Besuch auf den Similan-Inseln ist übrigens zwischen Oktober und April.

Jedoch können Taucher, welche die Similan-Inseln außerhalb der Hauptreisezeit besuchen, so manches exotische Highlight bestaunen. Beispielsweise haben sie ab Februar die Gelegenheit, Walhaie und Mantarochen zu beobachten. Allerdings sollten die Taucher beachten, dass rund um die Inseln teilweise starke Strömungen herrschen, weshalb für den Ausflug unter Wasser an einigen Tauchspots einiges an Erfahrung notwendig ist.

So läuft der Schnorchel-Trip auf den Similan-Inseln ab

Wer auf den Similan-Inseln tauchen möchte, ist gut beraten, eine Tour bei einem der örtlichen Anbieter zu buchen. Die großen Anbieter setzen in aller Regel Minibusse ein, um die Gäste vom Hotel aus abzuholen und an den Hafen zu befördern, an welchem das Abenteuer unter Wasser startet. Bevor die Taucher dort schließlich auf verschiedene Boote verteilt werden, müssen sie sich zunächst registrieren, damit sie ihr Schnorchelequipment erhalten.

Die Similan-Inseln: ein unberührtes Paradies

Die neun Similan-Inseln sind – ebenso wie zwei weitere Inseln Teil des Nationalparks Mu Ko Similan, der in den 1980er Jahren eingerichtet wurde. Während sich auf den Inseln ausgedehnte tropische Regenwälder befinden, erwarten die Taucher unter Wasser ausgedehnte Korallenriffe. Diese bilden ein äußerst komplexes Ökosystem, das von zahlreichen sensiblen Faktoren abhängt.

Unter Wasser erwarten die Taucher die verschiedensten Arten von Korallen wie etwa Weich- oder Steinkorallen, sowie eine artenreiche Tierwelt, darunter auch Tintenfische, Krabben, Clownfische und sogar Gelblippen-Seeschlangen.

Die Geographie der Similan-Inseln

Bei den neun Similan-Inseln handelt es sich um eine Inselkette, die sich von Norden nach Süden hin erstreckt. Besonders beliebt bei Tauchern ist die Insel Ko Bangu, die sich am nordwestlichen Ende der Kette befindet. Bekannt ist vor allem die Felsformation des „Christmas Points“, wo das Wasser eine Tiefe von bis zu 35 Metern hat und von Seefächern, Weichkorallen und verschiedensten Fischen bevölkert wird.

Als besonderes Wahrzeichen der Inseln gilt die Felsformation „das Segel“, die sich auf der größten und namengebenden Insel befindet. Auch einer der beliebtesten Tauchspots, nämlich die „Fantasy Rocks“, auch bekannt als „Fantasea Riff“ befindet sich auf Ko Similan. In einer Tiefe von bis zu 40 Metern erwartet die Taucher eine bizarre Landschaft aus unterirdischen Felsen, welche komplett mit Korallen, Gorgonienfächern und Seelilien bedeckt sind. Auch die verschiedensten Arten von Fischen können hier beobachtet werden.

Allen Similan-Inseln ist gemein, dass das umliegende Meerwasser von ausgezeichneter Qualität ist. Taucher haben in diesem Revier eine Sichtweite bis zu einer Tiefe von 30 Metern. Besonders beliebt sind bei den Gästen übrigens nächtliche Tauchgänge, wo sie die Unterwasser-Welt aus einer ganz neuen Perspektive kennenlernen können.

Die idealen Ausgangspunkte für einen Tauchgang

Zahlreiche Tauchschulen in Khao Lak bieten für Taucher Tagestouren in das Revier der Similan-Inseln an. Mehrtägige Touren auf Safaribooten können die Besucher ebenfalls in Khao Lak, aber auch in Phuket buchen. Bei diesen Liveboard-Trips werden auch gerne die nördlichen Inseln Koh Tachai, Koh Bon sowie die Surin Inseln und der Richelieu Rock angefahren. Letzterer zählt zu den weltweit besten Plätzen für Taucher, die einmal mit Wahlhaien tauchen möchten. Der Ausflug dorthin lohnt sich vor allem in den Monaten von Februar bis April, weil die Taucher hier die beste Gelegenheit haben, gemeinsam mit den bis zu 14 Meter langen Tieren zu schwimmen.

Taucher, die nicht das Glück haben, mit einem Walhai gemeinsam zu tauchen, erwartet sie unter Wasser eine faszinierende Welt. Denn nicht umsonst ist der Richelieu Rock für seine große Artenvielfalt bekannt. Beim dortigen Tauchplatz handelt es sich um eine geteilte Felsnadel in Form eines Hufeisens, deren Wände mit verschiedenen Arten von Korallen, Gorgonien und Anemonen bedeckt sind. Allerdings eignet sich der Richelieu Rock wegen der teilweise starken Strömungen und der unruhigen Witterungsbedingungen nicht für Anfänger.

Eine Alternative: Ein Schnorcheltrip statt eines Tauchgangs

Verschiedene Anbieter haben in ihrem Programm Tagestouren mit dem Speedboot auf dem Programm, die gern von Gästen gebucht werden, die Schnorcheln wollen. Weil bei diesen Ausflügen auch regelmäßig Landgänge, beispielsweise zum Aussichtspunkt „Sailrock“ auf dem Programm stehen, eignen sich diese Touren auch bestens für Urlaubsgäste, welche die tropische Welt Thailands einfach nur genießen wollen.

Ein Highlight: der Nationalpark Mu Ko Similan – Auch für Landratten geeignet

Auch für Gäste, die keinen Wassersport betreiben, lohnt sich übrigens ein Besuch auf den Similan-Inseln. Schließlich erwartet sie hier der 128 Quadratkilometer große Nationalpark Mu Ko Similan, der am 1. September 1982 eröffnet wurde. Über Wasser können die Besucher durch tropische Regenwälder Wandern, während sie unter Wasser die faszinierende Welt der Korallen erwartet. Größere Säugetiere leben auf den Similan Inseln nicht, dafür aber insgesamt 39 verschiedene Arten von Vögeln und 22 Reptilienarten.

Haben Sie schon Tauch- und Schnorchelerfahrungen auf den Similan Islands sammeln können?


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